Erfindungen des 19. Jahrhunderts
 FORTSETZUNG: Die Entwicklung der Fotografie
Zu den Erfindungen gehört auch der "Bosco-Automat" von 1894, der Vorläufer heutiger Fotoautomaten, und die Blitzlampe 1908. 1913 wurde der Prototyp der ersten Leica-Kamera entwickelt. Man verwendete das 24 x 36 mm Negativformat, wie wir es auch heute noch kennen. Die erste Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser kam 1932 von Zeiss Ikon und 1936 wurde von der Dresdner Firma Ihagee die "Kine-Exakta", die erste Kleinbildspiegelreflexkamera der konstruiert. Seit 1880 ist das Prinzip der Spiegelreflexkamera bekannt, zu den ersten praktikablen Entwicklungen zählt zweiäugige "Rolleiflex" von Franke & Heidecke (1929). In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlangte die Spiegelreflexkamera in der Kleinbildfotografie eine herausragende Bedeutung. 1949 wurde mit der "Autoreflex T" erstmals Licht durch das Objektiv gemessen.

Farbfotos waren anfangs lediglich farblich kolorierte Schwarzweißfotografien, obwohl es seit 1870 zahlreiche Versuche gab. 1907 entwickelten die Brüder Lumière Autochrom-Platten mit denen Farbdiapositive fotografiert werden konnten. Der Durchbruch gelang 1936 fast gleichzeitig den Firmen Agfa und Kodak, die Farbumkehrfilme auf den Markt brachten.

Die erste Polaroid-Sofortbildkamera wurde 1947 vorgestellt, das Patent für dieses Verfahren hatte Edwin Herbert Land bereits 1942 in den USA angemeldet. Farbige Sofortbilder waren ab 1960 möglich.
Anfang der 80ziger Jahre kamen die ersten filmlosen Kameras auf den Markt. Das Zeitalter der digitalen Fotografie begann parallel zur herkömmlichen Fotografie.
 
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