Blende

Die Blende ist eine mechanische Vorrichtung am Objektiv, regelt die wirksame Objektivöffnung und steuert die Menge des einfallenden Lichtes. Ihr früher Vorläufer in der Fotografie ist die starre Lochblende. Die Ausführung erfolgt in der Regel als Irisblende, die verstellbare Öffnung wird dabei von einer Vielzahl von Lamellen gebildet.
Je nach Größe der Blendenöffnung erhöht oder verringert sich die Lichtmenge, die auf den Film oder einen lichtempfindlichen Chip trifft. Daher steht die Belichtungszeit in unmittelbarer Abhängigkeit zur Blendenöffnung.
Die Blendenreihe (Abfolge festgelegter Blendenwerte) ist seit 1928 genormt: 1 / 1,4 / 2,8 / 4 / 5,6 / 8 / 11 / 16 / 22 usw. Diese Abfolge lässt den Grundgedanken einer Halbierung bzw. einer Verdopplung in die andere Richtung erkennen. Eine kleine Zahl steht für eine große Öffnung (für die größte Objektivöffnung steht der Wert 1 und z.B. Blende 22 ist ein zweiundzwanzigstel davon), eine große Zahl für eine kleine Öffnung. Moderne Objektive lassen sich stufenlos regeln.
Auch der Schärfentiefenbereich wird durch die Wahl der Blende geregelt.
Mit kleiner werdender Blendenöffnung (die Blendenzahl wird größer), erhöht sich der Schärfentiefenbereich.
 
 
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