Brennweite

Als Brennweite (Abk.: f) wird der Abstand des Brennpunktes von der Linsenebene bei Einstellung auf Unendlich bezeichnet.
Im Brennpunkt eines Objektivs schneiden sich alle Lichtstrahlen. Außer dem bildseitigen gibt es immer noch einen dingseitigen Brennpunkt.
Die Brennweite ist die wichtigste Kenngröße eines Objektivs und entscheidend für dessen Verwendung. Die Brennweite ist mitbestimmend für den Abbildungsmaßstab, den Bildwinkel sowie die Lichtstärke eines Objektivs.
Die Einteilung der Objektive erfolgt nach ihrer Brennweite. Die Angaben erfolgen in Millimeter. Bei kurzen Brennweiten ergibt sich ein großer Bildwinkel, bei langen ein kleiner Bildwinkel. Bei unterschiedlichen Aufnahmeformaten haben gleiche Brennweiten unterschiedliche Wirkung. Als Normalobjektiv (auch Standardobjektiv) wird ein Objektiv bezeichnet, bei dem der Aufnahmewinkel dem Sehwinkel des menschlichen Auges (ca. 46°) entspricht. Als Richtwert gilt hier die Diagonale vom Aufnahmeformat. Bei einer Kleinbildkamera mit dem Negativformat von 24 x 36 mm beträgt die Diagonale ca. 43 mm, ein 50 mm-Objektiv gilt als Normalobjektiv. Weitwinkelobjektive haben 16 bis 35 mm Brennweite und Teleobjektive Brennweiten größer als 90 mm.
 
 
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